Dieser Artikel ändert die Art, wie Du Überschriften formulierst
Sein oder nicht sein?
Exquisite Überschriften sind das A und O eines einschlagenden Artikels. Wusstest Du übrigens, dass A und O für Alpha und Omega steht? Also der Anfang und das Ende.
Ein guter Artikel endet aber schon bei einer einschläfernden Überschrift und wird erst gar nicht gelesen.
Es ist einfach eine Tatsache, dass manche Arten von Überschriften immer funktionieren, und andere Typen hingegen einen ganzen Artikel von vornherein zum Scheitern verurteilen.
Diese Tipps helfen Dir dabei, zukünftig keine Fehler mehr beim Formulieren der Überschriften zu machen.
Was macht eine gute Überschrift aus?
Viel. Sie muss einfach ins Auge springen und dem Leser das Gefühl geben, dass er ohne das Lesen dieses Artikels heute Abend nicht ruhig schlafen kann.
Die Überschrift ist Deine Einladung an Deine Besucher, einen Artikel zu lesen. Im Internet bekommt man aber viele solcher Einladungen. Im Folgenden sind Überschriften aufgelistet, die immer gut ankommen.
Anleitungen verfassen
- So habe ich 100 Euro im Monat ohne Aufwand gespart.
- Mit diesem Trick bekommst Du 1000 neue Abonnenten in einer Woche.
- Wie man in einer Woche mit dem Rauchen aufhören kann.
- Wieso Du mit Deinem Blog noch immer kein Geld verdienst.
Wenn man sich auch nur in gewissem Maße für das Thema interessiert, ist das die Einladung schlechthin und Deine Leser werden gar nicht widerstehen können und den Artikel auf jeden Fall lesen.
Provokante Fragen stellen
- Machst Du diese Fehler noch immer?
- Willst Du endlich beginnen, erfolgreich zu sein?
- Kennst Du schon diese 10 Tipps und Tricks?
Wie wäre es denn mit einer ganz einfachen, direkten und provokanten Frage? Der Leser muss diese sofort mit Ja oder Nein beantworten können, und je nachdem, wie Du die Frage stellst, gleich danach weiterlesen wollen.
KISS (Keep It Short and Simple)
- Kostenlose Gutscheine für die ganze Familie.
- Aktion: Alles minus 50%!
- Ein einfacher Trick für mehr Effizient beim Arbeiten.
Eine Überschrift muss nicht immer aus gewitzten Wortspielen und genialen Reimen bestehen. Bei ganz direkten Formulierungen weißt der Leser genau, was ihn in einem Artikel erwartet.
Mit übertriebenen Wörtern ausschmücken
- Die ultimative Liste von Webseiten, ohne denen Du nicht leben kannst.
- Diese bahnbrechende Erkenntnis wird Dein Leben verändern!
- Eine sensationelle Aktion, die einfach unverzichtbar ist.
Wer könnte bei diesen Formulierungen widerstehen und würde sich nicht sofort in die Artikel hineinlesen?
Neuigkeiten ankündigen
- BREAKING NEWS: Der neue, bisher unbekannte Browser wurde soeben angekündigt.
- Heute war ein unvergesslicher Tag, denn…
- Vorstellung der neuesten Erkenntnisse aus der Wissenschaft.
Zum einen kann zeitloser Inhalt gut sein, um auch in den Archiven immer etwas Lesestoff für neue Leser parat zu haben. Deine Besucher wollen aber auch über neueste Techniken, Technologien und Ankündigungen Bescheid wissen, also formuliere diese Neuigkeiten auch als solche.
Achtest Du darauf, wie Du Überschriften formulierst?
Gibt es ein bestimmtes Muster, wonach Du zu Deinen Überschriften kommst, oder definierst Du sie ohne großem Überlegen?
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Schöne Auflistung und gute Beispiele … da muss ich bei meinen Überschriften auch ein wenig mehr darauf achten!
Bei den “übertriebenen” Überschriften bin ich aber etwas skeptisch … der dahinter steckende Artikel muss dann auch halten was er verspricht! … (und dann ist es ja eig. gar nicht mehr so übertrieben oder?)
Also es ist sicherlich richtig.. solche Überschriften animieren natürlich zum weiterlesen, aber seriös wirken diese irgendwie nicht. Ich klicke solche Webseiten dann eher weg.
Natürlich sollte man solche Überschriften nur anwenden, wenn der Artikel dann auch ein gewisses Niveau zu bieten hat. Wenn ein Post aber etwas zu bieten hat, dann darf das auch ruhig schon in der Überschrift herausstechen.
Guter Artikel.
Die Überschrift ist mir übrigens direkt ins Auge gesprungen, denn ich sitze oft beim Schreiben der Artikel da und muss lange Überlegen, wie ich die Überschrift formulieren soll.
Die Beispiele verdeutlichen das sehr gut.
Ich muss irgendwie gar nicht lange überlegen. Ich schreibe meistens im Affekt, dabei fasse ich einfach meine Kernaussage zu einer twitterfähigen Bonsaibotschaft zusammen. Manchmal mehr oder weniger provokativ, manchmal einfach eine Information.