Blog Posts für den Notfall bereit halten

Dieser Tipp funktioniert nur bei zeitlosem Inhalt, allerdings hat er mir bis jetzt immer sehr geholfen. Du solltest immer eine Handvoll Blog Posts geschrieben haben, welche noch nicht veröffentlicht sind. Ich erkläre Dir auch, wieso diese Notfall-Artikel so wichtig sind.

Immer bereit sein

Um nach und nach eine große Leserschaft aufzubauen, musst Du laufend bloggen. Pausen darf es dabei keine geben, denn sonst ist Dein RSS-Feed bei den Lesern schnell wieder gelöscht. In den meisten Fällen wird es Dir gelingen, dass Du frequent nach einem Schema bloggst und laufend Neues auf Deinem Blog zu finden ist. Aber natürlich wird es auch Tage oder sogar Wochen geben, an denen Du einfach keine Zeit in Deinen Blog investieren kannst. Meistens ergeben sich solche Situationen unerwartet.

Sei also gefasst, denn sonst verspielst Du schnell das Vertrauen Deiner Leser. Würdest Du eine Zeitung lesen, in der schon seit drei Ausgaben keine neuen Berichte erscheinen?

Im Voraus bloggen

Abhilfe kannst Du Dir schaffen, indem Du im Voraus bloggst. Wenn Du also an einem Wochenende einmal mehr Zeit findest, die Du Deinem Blog widmen kannst, dann solltest Du diese auch nützen. Schreibe gleich mehr Artikel auf einmal, veröffentliche aber nicht alle gleichzeitig. Am besten solltest Du Dir die zeitlosen Posts aufheben, welche Du dann bereitstellen kannst, wenn Dir kein neues Thema einfällt oder Du einfach mehr Zeit für andere Dinge aufbringen musst.

Natürlich lohnt es nicht, wenn Du über ein aktuelles Thema schreibst, und die News dann nicht sofort online stellst. Hier musst Du zwischen zeitlosen und aktuellen Posts differenzieren.

Ich habe parallel zu meinen aktuellen Artikeln immer mindestens fünf fertige Entwürfe. Dazu kommen noch Einträge, die ich begonnen habe zu schreiben, welche aber noch nicht fertig sind. Perfekt eignet sich dieses Vorgehen bei wöchentlichen Zusammenfassungen von Geschehnissen. Diese können ruhig schon im Laufe der Woche verfasst werden, und am letzten Tag nur noch letzte Feinschliffe betätigt werden.

am 26. Januar 2010
von Daniel Schilling

Wenn Dir dieser Artikel gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn Du ihn mit Deinen Freunden auf Twitter teilst.

Was jetzt?

Ähnliche Einträge

8 Kommentare

  1. Mario Hieber am 26. Januar 2010 um 12:41

    hmm, das sollte ich auch mal machen … ich habe bisher immer gleich veröffentlicht und auch schon mal einen “Engpass” gehabt aus zeitlichen Gründen … wieviele Artikel sollte man da so auf der “Reservebank” haben?

    Liebe Grüße,
    Mario

  2. Daniel Schilling am 26. Januar 2010 um 14:05

    @ Mario Hieber

    Das kommt ganz darauf an, wie viele Artikel Du sonst so wöchentlich veröffentlichst. Ich persönlich habe immer lieber ein paar mehr Artikel in der Reserve, auf die ich dann in Notfällen zurückgreifen kann, als zu wenige. Daumen mal Pi habe ich immer so viele Posts gespeichert, dass ich eine Woche ohne Bloggen auskommen würde. Wenn es Dir dann zu viele Artikel in den Entwürfen werden, kannst Du an einem Tag ja gleich mehrere Blogartikel online stellen.

  3. Mario Hieber am 26. Januar 2010 um 14:25

    Vielen Dank, das werde ich machen … etwas “Vorsorge” falls mal keine Zeit da ist für neue Artikel schadet bestimmt nicht :) Habe auch an eine Woche gedacht, wobei mir das fast zu schon zu viel ist … werde vorerst mal 2-3 Tage vorarbeiten dann mal sehen wie gut ich damit fahre …

    danke für den tipp!

  4. SparenFTW am 26. Januar 2010 um 21:40

    Finde sowas ne gute Idee, kommt aber auf das Thema des Blogs an. Ich z.b. betreibe einen Schnäppchenblog, da geht sowas nicht wirklich, da solche Schnäppchen normalerweise höchstens ein paar Tage “halten” ^^

  5. Daniel Schilling am 26. Januar 2010 um 21:49

    @ SparenFTW

    Da gebe ich Dir vollkommen Recht. Das funktioniert wie gesagt nur bei relativ zeitlosem Inhalt. In Deinem Fall würde es sich aber eignen, für gewisse Anlässe vorher etwas zu schreiben, wo Du weißt, dass es da neue Schnäppchen geben wird. Ein aktuelles Beispiel wäre jetzt der anstehende Valentinstag.

  6. waelti am 26. Januar 2010 um 23:42

    Super Tipp.
    Klar, beim Schnäppchenblog funktioniert das weniger gut ;). Ansonsten – viele Informationen lasse ich oft eine Woche ruhen. Kommt dann schonmal vor – komplett umschreiben oder garnicht posten. Nur manches schreibe ich spontan. Die Reserveliste hilft schon.

  7. Alex Kempe am 6. Februar 2010 um 15:01

    Das ist in etwa genau das, was ich schon zum wiederholten Male gelesen habe. So auf die Art “Jeden Tag mindestens 1 Artikel sonst bist Du in Vergessenheit geraten”. Das ist in meinen Augen absolut nicht zutreffend. Um mal genau aufzugreifen : “Um nach und nach eine große Leserschaft aufzubauen, musst Du laufend bloggen. Pausen darf es dabei keine geben…” Hierzu kann ich eigentlich nur sagen, man sollte sich mal das “Zen des Bloggens” durchlesen, das ändert bei manchen die Sicht der Dinge über das Bloggen ganz gravierend. Falls ihr das noch nicht kennt einfach mal danach googeln. Faktisch richtig wäre es zu sagen, daß es beim Bloggen weder Richtig noch Falsch gibt.

  8. Papagena am 6. Februar 2010 um 23:18

    Also ich finde, das ist ein ganz guter Tipp!
    Ich selbst habe nämlich schon ein paar Mal “Leere” im Kopf gehabt und konnte einfach nichts aus dem Ärmel schütteln…

    Was ich allerdings schon immer mache: Ideen für Posts auf kleinen Notizzetteln aufschreiben, damit ich es bei Gelegenheit aufgreifen kann.

    Gruß, Papagena

    Interessanter Blog übrigens – bin hier gerade eifrig am durchlesen!

Kommentar verfassen

Kommentare per RSS abonnieren