7 beliebte Fehler, die man beim Blog-Design vermeiden sollte
Das Design des Blogs hat eine große Auswirkung auf die Benutzerfreundlichkeit und bestimmt, ob man sich auf dem Blog wohl fühlt oder nicht. Viele Faktoren gibt es zu beachten. Diese Liste beschreibt sieben häufig auftretende Fehler im Webdesign, die Du unbedingt vermeiden solltest.
Die häufigsten Fehler beim Blog-Design
1. Die Farbe von besuchten Links nicht ändern
Auf vielen Blogs kann man keinen farblichen Unterschied zwischen bereits besuchten Links und neuen Links feststellen. Oftmals verlinkt man ein und den selben Artikel von unterschiedlichen Seiten und verwendet jedes mal einen anderen Ankertext. Ein Leser kann also nicht feststellen, ob er die Seite schon vorher besucht hat oder nicht. Wenn man die Farbe von schon besuchten Artikeln ändert, erspart man dem Besucher das unnötige Klicken auf einen bereits gelesenen Post.
2. Inkonsistente URLs verlinken
Ein beliebter Fehler ist es, Blogartikel jedes mal anders zu verlinken. So tauchen alle möglichen Variationen auf. Einmal mit WWW, einmal ohne Schrägstrich am Ende, dann wieder ohne WWW am Anfang und mit Schrägstrich. Beim Verlinken musst Du konsistent bleiben und Dich auf eine Schreibweise einigen.
3. Keine Suche anbieten
Es sollte auf jedem Blog die Möglichkeit geben, archivierte Artikel per Suchfunktion durchforsten zu können.
4. Die Sidebar mit unnötigen Widgets zukleistern
Nur weil man sich vielleicht noch nicht sicher ist, was man in der Sidebar platziert, muss man sie nicht mit unnötigen Widgets befüllen.
5. Die Usability in den Hintergrund stellen
Zur Benutzerfreundlichkeit gehören viele verschiedene Faktoren. Es spielt eine wichtige Rolle, wie gut sich Deine Besucher auf dem Blog zurecht finden. Im besten Fall sollte der Leser mit maximal zwei bis drei Klicks jeden Content der Domain problemlos erreichen können.
6. Eine Tagcloud falsch nutzen
Eine Tagcloud (Schlagwortwolke) ist ein berühmtes Merkmal von Blogs. Als Blogger ist es wesentlich zu verstehen, wofür eine solche Funktion gut ist. Wenn man für jeden Post einen neuen Tag definiert und diese nicht schlau verbindet, dann stehen plötzlich unzählige Wörter in der Wolke und das Widget bietet überhaupt keinen Mehrwert für den Leser.
Hier ein Beispiel: Ich habe einen SEO Blog mit drei Kategorien, und zwar News, Tools und Tipps. In jeder der Kategorien gibt es unter anderem Artikel mit News, Tools und Tipps zu Google. Wenn ich jetzt die News aufrufe, erhalte ich alle Neuigkeiten, die in dieser Kategorie eingetragen sind. Da ich aber nicht oft genug Artikel über Google veröffentliche, so dass sich eine eigene Kategorie lohnt, tagge ich alle Posts dementsprechend und der Leser kann so trotzdem alle Einträge zu Google einfach finden. Die Kunst bei Tagclouds besteht darin, richtig zu taggen.
7. Bilder für die Navigation verwenden
Das verlängert nicht nur die Ladezeiten, sondern verhindert es zusätzlich für Suchmaschinen, den Unterseiten einen Ankertext zuzuweisen. Grundsätzlich ist zu beachten, dass man immer Text anstelle von Bildern verwenden sollte. Nur wenn es aus Design Gründen nicht möglich ist, sollte man auf Bilder zurückgreifen. Vorteile bietet das aber nicht und sollte vermieden werden.
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Ola!
“Ich rate Dir daher, immer mit WWW zu verlinken.” Dies halte ich gleich aus mehreren Gründen für einen Fehler.
1. “mit www” ist ein Relikt aus der Zeit des BTX. Du sagst doch auch nicht “Leute schlagt eure Kinder, dass haben wir früher auch so gemacht”. Praktische Bedeutung hat das www heute nichtmehr.
2. Wenn man mal Werbung machen möchte (z.B. Print), dann sind “www.” vier Zeichen, die unnötig Platz wegnehmen.
3. Die Leute verlinken indem sie URLs kopieren. Ob die mit oder ohne www sind, ist dem Durchschnittsuser wurscht.
Ich empfehle daher auf “www.” zu verzichten und “falsche” Seitenaufrufe per Mod-Rewrite umzuleiten. Das sind doch nur drei Zeilen Code in der .htaccess:
“RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP_HOST} ^www\.DOMAIN\.TDe$ [NC]
RewriteRule ^(.*)$ http ://DOMAIN.TD/$1 [R=301,L]”
Mit hanfigen Grüßen
Steffen
Wenn man “normal” verlinkt sieht man weder http noch irgendwelche Slashes sondern nur dass was (wie auf blogtipps) zwischen den > < im Quelltext z.B. bei
…
< a href="http://www.blogtipps.com/impressum/" rel="nofollow" >Impressum< /a >
…
steht also einfach nur ‘Impressum’.
Naja wie auch immer ich finde dass Zitat:Die Menschen heute viel zu faul sind um www oder .tld im browser einzugeben. Es wird einfach nur der Name der zu besuchenden Domain in das Suchmaschinenfeld getippt. :)
@Steffen: Dein Ratschlag ist etwas merkwürdig. Woher hast du die Information, dass “www ein Relikt aus der BTX Zeit” sei? Das würde mich interessieren. Und wieso hat www keine praktische Bedeutung mehr? Wenn es die Leute so erwarten, ist dem Wohl so. Natürlich hast du recht, dass man nicht alles nur tun muss, weil es die Vorfahren auch so taten. Aber manchmal ist es halt auch praktisch, dass Autos immer noch vier Räder zum Fahren und eines zum Lenken haben.
Es ist also kein Fehler immer auf www zu verlinken, sondern eine höfliche Geste gegenüber dem Surfer, ihm nicht neue Gewohnheiten abzuverlangen.
Natürlich wirkt dein Kommentar mit der dem .htaccess Schnipsel sehr profund, du hättest für die nicht versierten Leser vielleicht auch noch darauf hinweisen können, dass dies nur für den Apache Webserver gilt, wenn ihr Provider auch die Rewrite Engine frei gegeben hat. Auch das wäre reine Höflichkeit dem Leser gegenüber. Auch das dies nicht die einzige Möglichkeit ist, ein Rewrite mit Apache zu machen, vergisst du zu erwähnen.
Der Artikel ist klasse und wer die sieben Sünden begeht, muss sich entweder wundern, wo du Leser bleiben oder fragen, wie viele er mehr haben könnte.
Als Lektüre empfehlenswert: “Hompage Usability” (auf deutsch) von Jakob Nielsen und Marie Tahir. Geht hier auch ganz ohne mod_rewrite.
@ Jürgen, wo er recht hat er recht … Kernproblematimk ist nur, dass wenn du aus einem internen “Netzwerk” ins interNet “wählen” willst die sache nicht ohne www nicht funzt. Wobei ich mir nicht erklären kann warum größe firmen immernoch das interne Netzwerk mit dem Core am interNet haben … Security Fail – freut aber die chinesen *lol*
ich halte es auch für kleverer, vom www. domain.thc auf domain thc zu verlinken, da dies die nächste toplevel ist und die www im gegensatz nur eine sublevel :-), auch wenn sich das SEO technisch noch nicht auswirkt. in zukunft schon, und dann ist das “Domainalter” als “rankingfaktor” evtl. futsch wenn du wieder auf “ohne www” umleiten willst, weil wiedereinmal irgend ein angestellter (*lach*)selbsternannter SEO-experte rausgefunden hat das die Site besser ohne www rankt^^
soll aber mal jeder machen wie er meint, ist ja schließlich ein freies Netz (erzählt man zumindest)
@Daniel, netter Artikel und gute Grundlagenvermittlung für den Erfolg eines Blogs!
@Steven Was hat denn nun “aus dem internen ‘Netzwerk’” ins Internet” wählen mit der www-Subdomain zu tun? Und wieso nur bei Firmennetzwerken? Und was ist ein Netzwerk in Anführungszeichen? Was ist der Core am Internet? Lauter Pseudofachbegriffe, aber keine fachliche Substanz (hast du schon mal Subnetze konfiguriert, so richtig mit ACLs und allem drum und dran?). Und am Thema des Artikels ganz weit vorbei. Sorry.
@Steven Kann da Jürgen nur beipflichten. Versteh auch nur Bahnhof was du da alles sagen wolltest mit deinem Kern den Chinesen und thc. Mit letzterem haben Domains und deren Konfiguration wohl am wenigsten zu tun oder bin ich der Einzige der Cannabis mit thc verbindet. Der zweite Punkt des Artikels hätte sicher noch einiges genauer ausgearbeitet werden können so ist nicht ganz klar ob es ich jetzt um eine externe oder interne Link-Strukturierung handelt. Da es sich aber vermutlich um die Backlinkgenerierung dreht, um den eigenen Blog zu pushen, ist die Diskussion ob die Menschen www oder nicht bevorzugen eh so was von egal und am Thema vorbei diskutiert, da es mit der Eingabe und Öffnen von Links im Browser und den Gewohnheiten der User ohnehin nichts zu tun hat sondern lediglich mit der Link-Bewertung der Suchmaschinen.
Was nicht schlecht wäre wenn du mal das Widget aktivieren könntest letrzter kommentar, das durchklicken durch die Posts macht mich noch irre und ich merke mir nicht immer wieviele Kommentare schon abgegeben wurden.
MfG SvenS
Einige Punkte treffen im Artikel zu allerdings bei der Usability wurde hier nicht ganz nachgedacht denn sonst würden sich die Kategorien für die Navigation nicht nur unten befinden sondern auch oben denn nicht jeder Leser liest sich einen Artikel ganz durch oder will unendlich scrollen bei langen Artikeln. Man sollte also bei dem eigenen Blog damit anfangen und es nutzerfreundlich gestalten, so als Anmerkung.
Dann der Punkt mit den Widgets in der Sidebar. Wer definiert denn die Bedeutung von wichtig oder unwichtig für ein Widget und dergleichen. Wohl jeder Seitenbetreiber selber. Für den einen ist dies wichtig, für den anderen nicht. Solange etwas in der Sicht des Betrachters liegt ist es immer falsch zu sagen, das ist aber unwichtig. Daniel lässt sich in seinem Artiel auch nicht wirklich darüber aus, was er als wichtige und unwichtige Widgets ansieht.