4 essentielle Tipps für einen erfolgreichen Blog Start

Täglich sprießen auf der ganzen Welt neue Blogs aus dem Boden. Doch was sollte man alles tun, bevor man mit seinem Blog online geht? Dabei ist einiges zu beachten und man sollte bloß nicht übereilig sein. Vor dem Start ist einiges an Geduld gefragt und es ist ratsam, lieber fünf mal alles zu testen, als später dann Fehler ausbessern zu müssen, denn damit verjagt man dann auch schon wieder die ersten Leser und ist wieder zurück bei Null.

Der erfolgreiche Start als Blogger

1. Thema

  • Habe ich auch wirklich ein passendes Thema ausgewählt, welches mich interessiert und wo ich gewisse Kompetenzen aufweisen kann?
  • Will ich auch in Zukunft noch über dieses Thema bloggen?
  • Gibt es in dieser Nische nicht schon zweihundert andere Blogs, die weitaus bessere Informationen liefern können?

Mit dem Thema Deines Blogs solltest Du zu hundert Prozent vertraut sein und im besten Fall täglich etwas Neues darüber schreiben können. Am besten wählt man einen Themenbereich, mit dem man auch in der sonstigen Zeit viel zu tun hat. Für einen Mitarbeiter eines Zoos ist es nicht weit hergeholt, über Tiere und ihr Verhalten zu bloggen. Wähle Dein Thema also mit Bedacht. Was Du aber vermeiden solltest ist, einen Allrounder Blog zu erstellen. Diese sind am wenigsten gefragt und funktionieren meist nur als persönliche Blogs mit Allerlei und Geschichten aus dem Alltag.

Ein kleiner Tipp am Rande: Je nach Thema und Nische können die Einnahmen eines Blogs um ein Vielfaches variieren. Also nicht wundern, wenn ein Bekannter von Dir mit den selben Besucherzahlen weitaus bessere Einnahmen verzeichnen kann.

2. Domain

  • Passt die URL zu meinem Blog?
  • Kann sich mein Besucher die Adresse einfach merken?
  • Ist die Domain einprägsam und einfach zu tippen?
  • Wird mir die URL auch in zwei Jahren noch gefallen?

Die Domain Deines Blogs ist praktisch die Adresse Deines Geschäfts. Bist Du Dir sicher, dass die URL passend ist? Ein Ziel sollte es sein, auch einen großen Teil der Besucher durch direkten Traffic zu erhalten. Also von Besuchern, die Deinen Blog toll fanden, sich die Internetadresse gemerkt haben und diese beim nächsten Besuch per Hand wieder eingeben. Dabei sollte die URL einerseits mindestens ein wichtiges Keyword Deiner Nische enthalten, andererseits aber nicht zu lang sein, denn niemand gibt gerne lange URLs in seinen Browser ein. Hast Du einmal eine Domain gewählt, solltest Du diese nicht mehr ändern.

3. Design

  • Passt das Template thematisch und farblich zu meinem Blog?
  • Ist es nicht überfüllt mit vielen unnötigen Zusatzfeatures, die meine Leser nur ablenken?
  • Hat mein Design einen gewissen Wiedererkennungswert oder sieht mein Blog aus wie jeder andere?

Ein anschauliches Design ist das Um und Auf eines guten Blogs. Es kommt zwar vor allem auf die inneren Werte Deiner Artikel an, diese sollten aber anschaulich und hübsch verpackt sein. Es gibt unzählige kostenlose Themes und Templates im Internet zu finden, und auch wenn die Auswahl groß ist, solltest Du Dir die Zeit nehmen, sie alle unter die Lupe zu nehmen. Im Optimalfall engagiert man einen Webdesigner, der ein Design ganz nach den Wünschen und Bedürfnissen des eigenen Blogs erstellt. Das kostet aber Geld, und da viele Blogger freizeitlich bloggen, haben sie meist nicht das Budget für ein einzigartiges Blog-Design. Es spricht auch generell nichts gegen ein vorgefertigtes Design, aber um die ein oder andere Änderung wird man in den meisten Fällen nicht herumkommen. Also besser schon vor dem Launch das Template so herrichten, dass es online gehen kann.

Es gibt kaum erfolgreiche Blogs, die ein 08/15 Template verwenden. Du musst Deinem Design eine gewisse Würze verleihen. Im Fachjargon nennt man das Alleinstellungsmerkmal. Je mehr einzigartige Elemente ein Blog aufweisen kann, desto besser. Dabei gilt es, Trends zu setzen, und nicht nur diesen zu folgen.

4. Content

  • Habe ich schon genug Content auf meiner Webseite, um potentielle Stammleser zu überzeugen?
  • Kann ich nach dem Start auch weiterhin täglich neue Artikel veröffentlichen?

Schon zum Start eines Blogs sollte man eine gewisse Basis an Artikeln haben, die einen Blog definieren. Es macht wenig Sinn, auf anderen Blogs und in diversen Foren groß anzukündigen, dass Dein neuer Blog online ist, aber es dort noch keinen Content zu finden gibt. Du solltest Dir also die Zeit nehmen, und schon mindestens fünf (zehn wären besser) Artikel veröffentlicht haben. Ein weiterer Tipp ist es, voraus zu bloggen, sprich einige weitere Beiträge vor dem Launch zu schreiben, aber diese nur als Entwürfe abzuspeichern. Danach solltest Du jeden Tag mindestens einen Blogartikel für Deine Leser veröffentlichen. Für den Fall, dass Du einmal keine Zeit hast, bedienst Du Dich einfach an den schon vorher geschriebenen Entwürfen. Vor allem am Anfang ist es wichtig, den Lesern zu vermitteln, dass es hier immer aktuelle Informationen zu finden gibt und Du laufend über das Thema bloggst.

Die nächsten Schritte

Wenn Du diese Faktoren erfüllst, bist Du bereit, mit Deinem neuen Blog ins Netz zu gehen. Dabei ist es jetzt Deine Aufgabe, Kontakte aufzubauen, auf anderen Blogs zu kommentieren, andere Blogs in Deinen Artikeln zu verlinken und Dich in die Blogosphäre einzubringen. So wirst Du schnell Stammleser finden und Dein Blog wird rasch wachsen.

am 23. Januar 2010
von Daniel Schilling

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Ein Kommentar

  1. Manuel am 3. Februar 2010 um 20:20

    Gibt es in dieser Nische nicht schon zweihundert andere Blogs, die weitaus bessere Informationen liefern können?

    Genau dieselbe Frage stelle ich mir immer wieder. Sicherlich wirst Du in Deiner “Nische” eine gewisse Kompetenz aufweisen. Und ich glaube auch, dass Du in naher oder ferner Zukunft noch über dieses Thema bloggen willst, um ‘mal die ersten zwei Fragen der Themenwahl zu beantworten. Da frage ich mich doch wieso wir Leser geradezu diesem Blog die Aufmerksamkeit geben sollen, wenn wir das Gleiche wo anders und vlt. noch viel besser (geschrieben) vorfinden? Anliegend dazu würde ich die Frage stellen, ob man seinem Leser einen Mehrwert gegenüber den anderen dutzenden von Blogs in dieser Richtung bieten bzw. sich davon abheben kann. Ich denke da an gute Praxisbeispiele, Erfahrungen deinerseits oder ganz gerne gesehen Screencasts bzw. Podcasts, für die scheue *Minderheit* unter uns.

    Über Domainnamen lässt sich streiten, ja. Genauso über Design. Letzteres finde ich aber nicht so ausschlaggebend und fällt bei mir momentan eher unten durch. Content ist und bleibt auch 2010 wieder King. Daran lässt sich nichts machen. Deshalb finde ich es es ein bisschen schade, dass dieser erst zum Schluss in Deiner Liste auftaucht.

    Vereinfacht würde ich sagen, dass es eigentlich nur um diesen geht. Alle anderen Faktoren drehen sich nur in Relation um diesen, laufen also darauf hinaus. Bestes Beispiel dafür: Posterous. Es geht nur um’s Schreiben. Für Vernetzung ist gesorgt und das Default-Theme hat inzwischen schon einen Kultstatus erreicht, so populär ist es.

    Etwaige Zusatzfeatures könnten auch diesem Blog nicht schaden. Sind es doch vorallem und auch diese, welche einiges an Traffic auf der Seite generieren. Eine Auflistung der letzten Kommentare beispielsweise verleitet viele Leser dazu zu kommenterien. Aber hast schon recht, zuviele sollten es dann nicht sein.

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